
https://museumderdinge.de/ausstellungen/verdraengtes-kapitel-werkbund-im-nationalsozialismus/
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Deutscher Werkbund in NS-Zeiten
Ausstellung in Berlin
In dieser Archiv-Präsentation richtet das Werkbundarchiv – Museum der Dinge den Blick zurück auf den Deutschen Werkbund und seine Verflechtungen mit dem Nationalsozialismus. Im Mittelpunkt steht die Sichtung der im Archiv vorhandenen Quellenbestände, um die institutionellen und ideologischen Entwicklungen des Werkbunds in der Zeit des Nationalsozialismus zu beleuchten. Diese Untersuchung erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Debatten, in denen die kulturellen und gestalterischen Errungenschaften der Moderne zunehmend von rechts in Frage gestellt oder als „Irrwege“ diskreditiert werden.
Dokumente aus der Sammlung verdeutlichen die politischen und gestalterischen Debatten der 1930er Jahre innerhalb des Werkbunds und seines raschen Wandels vom freien Verband zu einer Unterabteilung der nationalsozialistischen Reichskammer der bildenden Künste. Die Biografien der Werkbundmitglieder Margarete Heymann, Carl Christoph Lörcher und Wilhelm Wagenfeld zeigen unterschiedliche Wege zwischen Verfolgung, Anpassung und Mitwirkung.
Die Quellenlage ist schwierig: Das historische Archiv des Deutschen Werkbunds wurde im Krieg zerstört, darüber hinaus widmen sich bisher nur wenige Forschungsarbeiten dieser Phase des Werkbunds. Die Präsentation zeigt Leihgaben und Archivbestände, die das Werkbundarchiv – Museum der Dinge ab 1972 aufgebaut hat. Sie versteht sich als Auftakt zu weiteren Recherchen und wird von thematischen Veranstaltungen begleitet.
Text: Werkbundarchiv – Museum der Dinge
- -AusstellungOrt: Werkbundarchiv – Museum der Dinge, Leipziger Straße 54, 10117 Berlin
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