Working at the Pyramid
Libeskind plant Hochhaus in Jerusalem
„She’s working at the Pyramid tonight“ heißt es in Frank Oceans Song von 2012, und obwohl sich diese Zeile auf einen Club bezieht, in Jerusalem könnte sie bald wortwörtliche Realität werden. Im Herzen der Stadt plant nämlich ein Investor ein pyramidales Hochhaus, das Studio Libeskind (New York) entworfen hat.
Das Gebäude soll direkt neben dem Mahane-Yehuda-Markt entstehen und auf 26 Stockwerken eine Mischung aus Luxusapartments, Büros und Geschäften bieten. Auch ein Hotel samt Panorama-Restaurant ist angedacht. Mit ihren 105 Metern wäre die sogenannte Freedom Pyramid das zweithöchste Gebäude der Stadt.
Gestaltet wurde das Hochhaus mit seiner Natursteinfassade und den charakteristischen Arkaden in Zusammenarbeit mit dem Jerusalemer Architekten Yigal Levi. Die besondere Form vermittle zwischen antiken Mythen und Traditionen und den Ansprüchen der Gegenwart, so Daniel Libeskind.
Der jetzt vorgestellte Entwurf ist bereits der zweite Anlauf des Architekten-Investoren-Gespanns. Bereits 2011 war ein Glasturm präsentiert worden, der aber keine Zustimmung fand. Dieses Mal könnte es besser laufen, denn die Baugenehmigung ist anscheinend schon erteilt. (sb)
und funktional auch leider schrott. Das Verhältnis Erschließung zu nutzbarer Fläche und vermarktbarem Wert (gerade in den oberen Geschossen interessant und relevant) geht hier total daneben; vielleicht sollte Libeskind das Ding auf den Kopf stellen...
Oder ist das ein verpäteter Aprilscherz im August.
man denke an die phalli der 2000er Jahre, foster in london, jean nouvel in barcelona. jetzt eben pyramidal!
In die oberen drei Stockwerke zieht DJ Pharao ein!
Ein richtig guter Entwurf von einem großartigen Architekten!