Learning from Europacity
BAUNETZWOCHE#690
Learning from Europacity
BAUNETZWOCHE#690

- Dossier: Die Planungen zur Europacity am Berliner Hauptbahnhof begannen 2008. Nun ist das Quartier fast fertig. Doch es herrscht Leere statt Lebendigkeit. Wie ist es dazu gekommen und was lässt sich aus dem Planungsprozess lernen? Eine Bestandsaufnahme.
- Villa Jürgen Habermas: Was aus dem nun leer stehenden Haus des kürzlich verstorbenen Philosophen werden könnte.
- Stern von Laufenburg: Wie poetisch ein Stromknotenpunkt sein kann.
Teaserbild: Blick über den Europaplatz vor dem Berliner Hauptbahnhof auf die Europacity. Foto: Juan Camilo Roa
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Kommentare
Gorki
Endlich mal eine ehrliche Bestandsaufnahme. Ich arbeite in Boston in den neuen "Retortenstadteilen" Kendall Square und Sepaport - wie lebendig ist es da! Die Strassen voller Menschen, immer jemand unterwegs. Wieso: weil Biotech Labs, Bueros, Wohnungen, Hotels bunt gemischt sind. Nicht: eine Ecke arbeiten, die andere Ecke wohnen. Im Erdgeschoss sind immer Laeden oder Restaurants, sehr breite Buergersteige mit grossen Gartenstreifen. Es geht so einfach. Vielleicht sollte man mal weniger planen, und mehr dem Zufall ueberlassen. Ubrigens wird da auch doppelt so hoch gebaut, und es wirkt trotzdem nicht erschlagend. Phildelphia, Nashville... haben enso neue Viertel full of life. Staedtebau muss man wohl von Amerikanern lernen. Who would have thought that?
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