Denkmalschutz contra WohnungsbauIn Rostock gibt es Streit um den alten Standort des Volkstheaters. Während bis 2028 ein Neubau nach Plänen von Hascher Jehle Architektur entsteht, will die Stadt den Altbau aus den 1970er Jahren verkaufen und zugunsten von Wohnungsbau abreißen lassen. Doch das Landesamt für Kultur und Denkmalpflege der rot-roten Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern verweist auf den architektur- und stadtgeschichtlichen Wert des Ensembles und hat Teile unter Denkmalschutz gestellt. Damit ist der Altbau zwar vorerst gerettet, doch die Stadt sieht ihre Pläne wirtschaftlich gefährdet. „Was wir nicht akzeptieren werden, ist eine Bauruine mitten in der Stadt, nur weil im Ministerium jemand nostalgische Gefühle für DDR‑Architektur entwickelt hat.“, erklärte CDU-Fraktionschefin Chris Günther in einer Pressemitteilung.fm