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Arthur Korn und Alfons Anker
Zwei Vorträge in Berlin
Arthur Korn (1891-1978) begann seine Laufbahn in der Stadtbauabteilung des Zweckverbands Groß-Berlin. In den 1920er Jahren trat er mit dem Bau modernistischer Villen, Ladengeschäfte und Fabriken in Erscheinung, die er anfänglich zusammen mit Erich Mendelsohn und ab 1922 in Partnerschaft mit Siegfried Weitzmann realisierte. Ab 1930 befasste sich der politisch engagierte Architekt vor allem mit Stadtplanung und utopischen Stadtkonzepten. Er lehrte an der Marxistischen Arbeiterschule (MASCH) in Berlin, arbeitete nach seiner frühzeitigen Emigration federführend am sogenannten MARS Plan für London und wurde Dozent an der Architectural Association (AA). Der Vortrag am 6. Oktober 2026 gibt einen Einblick in das facettenreiche Werk und Wirken des Architekten. Vortrag von David Pessier.
Alfons Anker (1872-1958) unterhielt zwischen 1923 und 1933 zusammen mit Hans und Wassili Luckhardt in Berlin ein Architekturbüro. Obschon das in diesen Jahren entstandene Werk ohne seinen maßgeblichen Anteil gar nicht hätte entstehen können, wird er in der architekturgeschichtlichen Rezeption allenfalls als „Sozius“ der als herausragender Vertreter der Moderne gefeierten Luckhardts wahrgenommen. Der Vortrag am 13. Oktober 2026 sucht vor diesem Hintergrund das bis dato wenig betrachtete Profil von Alfons Anker herauszuarbeiten und inhaltlich – nicht zuletzt im Verhältnis zu den Luckhardts – nachzuzeichnen. Vortrag von Prof. Wolfgang Schäche. (Text: Jüdische Gemeinde zu Berlin)
Vortrag „Arthur Korn“, 19 Uhr
Vortrag „Alfons Anker: Architekt im Schatten der Gebrüder Luckhardt“, 19 Uhr
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